Vollversammlung und Wahl der/des Präsidentin/en

Donnerstag 26 November 2009

Am heutigen Donnerstag findet um 18 Uhr eine studentische Vollversammlung im Audimax statt. Anlass ist u.a. die Wahl der/des Präsidentin/en am Montag.
Die StudierendenvertreterInnen des Senats informieren über die zur Wahl stehenden Kandidaten und die gesetzlichen Grundlagen einer/s Uni-Präsident/in. Anschließend wird von der FSK und vom AStA ein Forderungskatalog diskutiert und zur Abstimmung gestellt.
Weiteres Thema der Vollversammlung soll der aktuelle Bildungsstreik sein. Dazu informieren VertreterInnen des Bildungsstreik-Plenums über den aktuellen Stand der Proteste und über zukünftige Aktionen.

Die Präsi-Wahl wird dann am Montag, dem 30.11.09, um 14.15 Uhr in der Alten Aula stattfinden. Das Ganze ist öffentlich, also kommt alle zahlreich!

Weitere Infos, auch über die zur Wahl stehenden KandidatInnen, findet ihr auf
http://www.uni-marburg.de/aktuelles/p

http://beta.op-marburg.de/Lokales/Marburg/Noch-vier-heisse-Kandidaten-fuer-Praesidentschaft

edit 27.11.:

Folgende Resolution an den/die zukünftige/n Präsidenten/in wurde gestern Abend mit großer Mehrheit von der studentischen Vollversammlung bestimmt:

Die Studierenden fordern vom neuen Uni-Präsidium sich zu verpflichten:
1. den Senat als oberstes Beschluss fassendes Gremium der Universität anzusehen und sich an Beschlüsse der Fachbereiche, insbesondere Berufungskommissionen zu halten.
2. die fünf Hochschulratsmitglieder durch alle Mitglieder der Universität wählen zu lassen. Die Auswahl der Bewerber_innen folgt dann über den zentralen Wahlvorstand.
3. keine Prüfungs- & Studienordnungen zu ratifizieren, bei denen die Zulassung für den Master an die BA-Note geknüpft ist.
4. alle bislang unbesetzten Stellen in der Lehre zu besetzen und einen Ausbau des Exportmodulangebots & interdisziplinären Veranstaltungen zu fördern.
5. bei der weiteren Planung und Ausbau der Campi alle Statusgruppen paritätisch einzubeziehen. Wir fordern Ausbau der Lahnberge-Infrastruktur, und Zusicherung von Räumlichkeiten für jede Fachschaft.
6. die Prüfungsämter personell aufzuwerten.
7. die kommerziellen Werbeflächen an der Uni abzuschaffen und die frei werdenden und vorhandenen Flächen bedingungslos für studentische Angelegenheiten zur Verfügung zu stellen, um die Grundlage für eine freie Meinungsäußerung zu erhalten.
8. die Kompetenz der Fachbereiche anzuerkennen. Fachbereiche müssen maßgeblich mit einbezogen werden und ein Stimmrecht in allen sie betreffenden Entscheidungen erhalten.
9.  Im Zuge der Exzellenzinitiative dürfen keine „nicht gewinnbringenden“ Fachbereiche geschlossen werden. Die Fächervielfalt muss gewahrt werden.
Das Präsidium distanziert sich von religiös-fundamentalistischen, homophoben, sexistischen und rechts-radikalen Positionen und gibt ihnen kein Forum und fördert kritische Wissenschaft und Forschung.

Das Präsidium wirkt auf einen Tarifvertrag für studentische Beschäftigte hin.

Das Präsidium verpflichtet sich weiterhin Gelder für die Wahl der verfassten Studierendenschaft bereit zu stellen.

Das Präsidium verzichtet auf Anwendung des Ordnungsparagraphen.

Die designierte Nachfolge des derzeitigen Uni-Präsidenten Nienhaus bezieht bis zum 01.01.2010 Stellung zu diesen Forderungen.

Vollversammlungen:
Brief an den/die neue Uni-Präsident_in

Studentische Vollversammlung verabschiedet mit großer Mehrheit Resolution
In der ersten Vollversammlung der Studierendenschaft im Wintersemester 2009/10 wurde folgende Resolution verabschiedet, die dem/der neuen Unipräsidenten/In am Montag überreicht wird:
Die Studierenden fordern vom neuen Uni-Präsidium sich zu verpflichten:

1. den Senat als oberstes Beschluss fassendes Gremium der Universität anzusehen und sich an Beschlüsse der Fachbereiche, insbesondere Berufungskommissionen zu halten.

2. die fünf Hochschulratsmitglieder durch alle Mitglieder der Universität wählen zu lassen. Die Auswahl der Bewerber_innen folgt dann über den zentralen Wahlvorstand.

3. keine Prüfungs- & Studienordnungen zu ratifizieren, bei denen die Zulassung für den Master an die BA-Note geknüpft ist.

4. alle bislang unbesetzten Stellen in der Lehre zu besetzen und einen Ausbau des Exportmodulangebots & interdisziplinären Veranstaltungen zu fördern.

5. bei der weiteren Planung und Ausbau der Campi alle Statusgruppen paritätisch einzubeziehen. Wir fordern Ausbau der Lahnberge-Infrastruktur, und Zusicherung von Räumlichkeiten für jede Fachschaft.

6. die Prüfungsämter personell aufzuwerten.

7. die kommerziellen Werbeflächen an der Uni abzuschaffen und die frei werdenden und vorhandenen Flächen bedingungslos für studentische Angelegenheiten zur Verfügung zu stellen, um die Grundlage für eine freie Meinungsäußerung zu erhalten.

8. die Kompetenz der Fachbereiche anzuerkennen. Fachbereiche müssen maßgeblich mit einbezogen werden und ein Stimmrecht in allen sie betreffenden Entscheidungen erhalten.
9.  Im Zuge der Exzellenzinitiative dürfen keine „nicht gewinnbringenden“ Fachbereiche geschlossen werden. Die Fächervielfalt muss gewahrt werden.


Das Präsidium distanziert sich von religiös-fundamentalistischen, homophoben, sexistischen und rechts-radikalen Positionen und gibt ihnen kein Forum und fördert kritische Wissenschaft und Forschung.

Das Präsidium wirkt auf einen Tarifvertrag für studentische Beschäftigte hin.

Das Präsidium verpflichtet sich weiterhin Gelder für die Wahl der verfassten Studierendenschaft bereit zu stellen.

Das Präsidium verzichtet auf Anwendung des Ordnungsparagraphen.

Die designierte Nachfolge des derzeitigen Uni-Präsidenten Nienhaus bezieht bis zum 01.01.2010 Stellung zu diesen Forderungen.


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