NEIN zum CHE-Ranking

Dienstag 20 November 2012

Vielleicht hat der ein oder andere von euch in den letzten Tagen auch einen Brief bekommen, in dem ihr zur Teilnahme am CHE-Ranking augefordert werdet.

Wir rufen euch dazu auf, diesem Aufruf NICHT zu folgen, denn:

  1. Bildung kann man nicht durch Rankings messen! Die Annahme, dass man die Qualität eines Studienfaches anhand von wirtschaftlichen Faktoren messen kann, ist Ausdruck der fortschreitenden Ökonomisierung von Bildung
  2. Die Rankingergebnisse werden nur von einem Bruchteil der Gesamtstudierendenschaft erhoben und sind daher nicht im Geringsten repräsentativ, werden aber trotzdem ausschlaggebend für die Bewertung und das Ansehen eines Fachbereichs bzw. einer Universität.
  3. Bildung kann kein Wettbewerb sein! Durch die Teilnahme am Ranking hilft man, die Spirale des ‘Wettbewerbs Bildung’, mit der die Unis in Deutschland finanziell gegenseitig ausgespielt werden, weiter zu drehen.
Unser Fachbereich 06 Geschichte und Kulturwissenschaften ist bereits vor einiger Zeit ofiziell aus dem CHE-Ranking ausgestiegen und unterstützt dieses nicht mehr! Die letzten Rankingergebnisse basierten auf Auswertungen von weniger als 5 % der Studierenden des Fachbereichs!

Problematisch an der ganzen Sache ist, dass die Universitätsleitung das CHE-Ranking weiterhin unterstützt und sogar durch die
Universität selbst die jeweiligen Briefe an die Studierenden versendet. Daher wurden zwar an Studierende des FB06 Briefe geschickt, jedoch dürfen die erhobenen Auswertungen nicht veröffentlicht werden.


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