Die Gremien

In Sachen Gremien gibt es zwei große Kategorien:

  1. Gremien der universitären Selbstverwaltung, die sich um Belange kümmern, die alle Angehörigen der Philipps-Uni etwas angehen,
  2. Gremien der studentischen Selbstverwaltung, die nur von Studierenden gebildet werden und sich mit Belangen der verfassten Student*innenschaft beschäftigen.

Auf beiden Seiten wird die personelle Zusammensetzung der Gremien durch Wahlen bestimmt, die in der Regel im Sommersemester stattfinden. Die Aktive Fachschaft Geschichte erhält ihr Mandat für unsere Gremienplätze also von euch, den wählenden Studierenden.

Das für die Fachschaftsarbeit wichtigste Gremium ist zugleich das mit der geringsten Hürde zur Teilnahme, unser offenes Plenum (zu Deutsch: unsere offene Vollversammlung), zu dem sich alle Aktiven regelmäßig treffen, um aktuelle Angelegenheiten und Probleme zu besprechen und grundsätzliche Entscheidungen zu treffen.

Um eine strukturierte Abarbeitung der Programmpunkte zu ermöglichen, werden sowohl die Vorbereitungen für Beschlussfassungen, als auch die Umsetzung der Entscheidungen häufig an Arbeitsgruppen delegiert, die für verschiedene Themen je nach Bedarf gegründet und aufgelöst werden.

Im Fachbereich 06:

Innerhalb des Fachbereichs gibt es lediglich ein einzelnes Gremium der stud. Selbstverwaltung:
der Fachschaftsrat (FSR) ist die offizielle Vertretung der Studierenden am Fachbereich, die jährlich von allen eingeschriebenen Studierenden gewählt wird. Am FB06 erfüllt er jedoch lediglich formelle Bedeutung, da die Beschlüsse des Plenums in aller Regel übernommen werden.

Auch weil die stud. Wahl im SoSo 2020 ausgefallen ist, entspricht die gegenwärtige (WiSe 20/21) dürftige Besetzung des Gremiums nicht dem eigentlich Möglichen. Interessant wird dies jedoch erst, wenn es zu Konflikten zwischen den verschiedenen Fachgebieten (Archäologie und Geschichte) kommt; eine schlechte Angewohnheit die wir glücklicherweise nicht von den Professor*innen übernommen haben.

Weitaus aktiver sind wir in den universitären Gremien innerhalb des FBs:
Der Fachbereichsrat (FBR) berät gemäß §44 HHG „Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung des Fachbereichs“. Beispielsweise erlässt er, nach Anhörung des FSRs, Studien- und Prüfungsordnungen.
Darüber hinaus trifft er auch Entscheidungen über die Einrichtung (und Aufhebung) von Arbeitsgruppen:
Berufungskommission
AG Promotionsordnung

Jenseits des FBRs bestehen noch einige weitere Gremien mit stud. Beteiligung:
Prüfungsausschüsse
Studienausschuss
Gleichstellungskommission
Ausschuss interne Lehr-Sondermittel
Ständige Tenure Track Kommission (diese betreut die Tenure Track Professuren am FB)

In der studentischen Selbstverwaltung:

Die Aktive Fachschaft Geschichte tritt nur zu den Wahlen zum FBR und FSR an und ist zu vielen Geschehnissen innerhalb der verfassten Student*innenschaft ebenso wie ihr nur eine zusehende Dritte.
Das Organ der verfassten Student*innenschaft ist nämlich das Student*innenparlament (StuPa). Ihm obliegt entsprechend die Entscheidung über die wichtigsten oder grundlegendsten Fragen. Das 55. Student*innenparlament wurden im SoSo 2019 auf ein Jahr (WiSe 19/20 und SoSo 2020) gewählt und amtiert bis zur nächsten Wahl provisorisch weiter.

Zu den ihm obliegenden Beschlüssen gehört auch die Wahl des Allgemeinen Student*innen-Ausschusses (AStA), dieser erfüllt die Anforderungen des § 78 HHG Abs. 1 Satz 4, indem er „die Studierendenschaft nach außen vertritt, die laufenden Geschäfte führt und die Beschlüsse des Studierendenparlaments ausführt“.

Für unsere, meist auf den Fachbereich beschränkte, Arbeit, ist die Fachschaftenkonferenz von weitaus höherer Bedeutung, da wir uns dort mit den Fachschaften der anderen Fachbereiche austauschen und beraten.